OpenSearch ist eine Technologie, mit der sich – kurz gesagt – Suchergebnisse von verschiedensten Websites aggregieren lassen. Was man alles damit machen kann, wollen wir in unserem nächsten Podcast beschreiben. Heute soll es um eine Möglichkeit gehen, mit der sich die Suchfunktion der eigenen Website in den Browser integrieren lässt.
11. November 2006
OpenSearch: Suche in den Browser auslagern
9. November 2006
Mit allen IE-Versionen testen
Der IE 7 ist jetzt schon einige Zeit zum Download verfügbar und mittlerweile gibt es auch eine offizielle deutsche Version des Browsers. Zwar lässt das automatische Update noch auf sich warten, doch schon jetzt besitzt der neueste Sprößling der IE-Familie einen stolzen Anteil von ca. 17% (unter allen IEs).
Um für die Zukunft gewappnet zu sein und Websites auch auf den alten Modellen der „Browserimitation“ (sehr schöne Umschreibung, Gerrit!) testen zu können, wollte ich kurz dieses Paket mit multiplen IE Versionen empfehlen. Läuft wunderbar zusätzlich zum frisch installierten IE 7 und auch die Conditional Comments für die alten Versionen funktionieren einwandfrei. Gutes Tool, mit dem das Bändigen des aufmüpfigen Browsers wenigstens etwas leichter fällt
3. Juli 2006
Schöner Surfen ohne Candice
Nachdem Microsoft seine Nutzer jahrelang ignoriert hat und es nicht für nötig befand, den hauseigenen Browser weiter zu entwickeln, fiel ihnen auf, dass der steigende Marktanteil anderer Browser (vornehmlich Firefox) zwangsläufig einen Rückgang des eigenen Marktanteils bedeutet. Das ist eher schlecht, also blickte man den harten Fakten ins Auge: Wir müssen das machen, was alle anderen schon zwei Jahre vor uns gemacht haben – denn die User haben sich mittlerweile dran gewöhnt, dass man viel bequemer mit Tabs durch’s Netz surfen kann, als für jede Website eine eigene Browserinstanz offen zu haben.
Außerdem sehen die Webseiten im IE auch nicht mehr so schön aus wie mit anderen Surfgeräten (Stichworte hier: Webstandards, PNG-Transparenz und CSS 2). Auch die Entwickler maulen rum, denn wer schon mal JavaScript mit dem IE debuggen musste, der weiss dass das ein Job ist, für den man auch ruhig die ein oder andere Überstunde einplanen kann.
Aber alles kein Problem, denn mit dem neuen IE soll alles besser werden – behauptet Microsoft. Da macht es auch nichts, dass der Browser immer noch nicht alle CSS 2-Spezifikationen erfüllt und selbst beim Release irgendwann Ende des Jahres den Kollegen Firefox, Opera und Safari hinterher hinkt. Um diese Defizite zu kaschieren braucht man ein gutes Marketing und da man bei Microsoft seine Nutzer offensichtlich auch noch für so primitiv hält, dass sie sich mit IKEA-Gutscheinen locken lassen, hat man Candice erfunden: Ein virtuelles Hausmädchen, welches den jahrelang fälligen Frühjahrsputz durchführt und uns erklären soll, warum der IE 7 denn so toll wird. Sie hängt die Bilder unserer Schmuddel-PCs direkt auf die spendierten Retro-Wallpaper und alles wird gut.
Mal im Ernst: Ist ein Unternehmen, dass den Anschluß im Browsermarkt in technischer Hinsicht schon lange verloren hat und dann solch eine Werbung macht eigentlich ernst zu nehmen?
