Ich hab in letzter Zeit des öfteren was davon gehört, aber nie die Zeit gefunden, mich wirklich damit auseinanderzusetzen. Das hat sich die letzten Tage geändert, denn im Rahmen einer schriftlichen Ausarbeitung hatte ich nun das Vergnügen, mir Git einmal genauer anzugucken. Damit ich hier nicht noch mehr schreiben muss, zitiere ich einfach mal meine eigene Ausarbeitung:
Git ist ein von Versionskontrollsystem, welches 2005 von Linus Torvalds entwickelt wurde, um es zur Quellcodeverwaltung des Linux-Kernels einzusetzen. Die Neuentwicklung wurde begonnen, da das zuvor genutzte Versionskontrollsystem BitKeeper aus Gründen der Lizenzänderung für diesen Zweck unbrauchbar wurde.
Bei Git handelt es sich um ein Open Source Projekt, welches unter der GNU General Public License Version 2 steht und zur Zeit aktiv weiterentwickelt wird. Es unterstützt alle gängigen UNIX-Systeme und -Derivate und läuft mit Hilfe der Cygwin-Umgebung auch unter Windows.
Das besondere an Git ist der Ansatz Branches handzuhaben. Im Vergleich zu SVN beispielsweise funktioniert Branching und Tagging einfacher, was besonders der nicht-linearen Entwicklung zu Gute kommt. So ist es mit Git viel bequemer, große Projekte mit vielen Entwicklungszweigen handzuhaben und grade wenn Projekte größer werden, soll es merkbare Performanceunterschiede geben.
Die Ausarbeitung ist soweit fertig – wer mag darf sie gerne lesen und mir erzählen, wo irgendwelche Fehler sind (was sicherlich nicht ausbleibt, wenn man sich nur kurz damit beschäftigt hat). Falls es jemand von euch schon mal produktiv eingesetzt hat, würde ich mich sehr über Erfahrungsberichte freuen, was ich bisher gesehen hab, hat mir eigentlich ganz gut gefallen

21. Oktober 2007 um 12:17
humpaaa schreibt:
“Es unterstützt alle gängigen UNIX-Systeme” würde ich so nicht schreiben. Linux ist z.B. kein Unix. Unix und -Derivate ist meines
Erachtens sinnvoller.
just my 2 cents…
22. Oktober 2007 um 09:53
Dennis schreibt:
Danke für den Hinweis!
27. Oktober 2008 um 11:25
nige schreibt:
Nette Einführung in Git – mir schwirrte der Begriff schon seit Längerem um die Ohren, nun kenne ich wenigstens die Basics.
Für eine schriftliche Ausarbeitung im wissenschaftlichen Sinne, ist der Satz deiner Arbeit aber ungenügend
Kopfzeilen? Nummerierungen? Interessant finde ich allerdings die Einbindung eines Cheat Sheet in die Arbeit.
Oder hat das nie ein Prof gesehen?
Gruß und weiter so!
Nige