20. März 2008

Don’t try this at home

Test-first ist für Feiglinge und sooo 2000 – wer was auf sich hält switcht spätestens nach diesem Artikel und springt auf den EDD-Bandwagon. EDD – alles klar?

Exception Driven Development

No code is faster than no code – was für die Applikation gilt, lässt sich auch 1A auf Tests und Spezifikationen anwenden, daher hier Credo Nr. 1:

No test is faster than no test.

Damit erübrigen sich auch die ganzen Diskussionen um langsame Tests durch zu viele Fixtures oder das ganze Mock/Stub-Geraffel. Test less!

Wer von sich überzeugt ist, deployed ohne Testsuite – no coverage is the new black. Ich weiss, das klingt fremd und sehr wagemutig – aber kein Ding, denn du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Es gibt Hilfe, denn selbst die Besten machen Fehler – Exception Notifier to the rescue.

Spätestens wenn eine Anwendung in Produktion läuft, zahlen sich die Vorteile von EDD dank des Plugins voll aus: Du musst nicht mehr nach den Fehlern suchen, sie kommen zu dir – per E-Mail! Jede geworfene Exception erreicht dich per E-Mail und liefert dir detaillierte Informationen über den Fehler, so dass du ganz bequem das Error-Backlog aus deinem Postfach heraus abarbeiten kannst.

Klingt heftig und dabei ist hier noch nicht einmal Schluß – treiben wir es auf die Spitze…

Soon to be released: Mister EDD

Um euch allen den Einstieg in EDD zu erleichtern, schnüre ich aktuell ein feines Rails-Plugin zusammen, dass euch am Anfang etwas unter die Arme greift und Rails-like sehr opinionated zur Sache geht: Bei der Installation wird zunächst als Dependency das Exception Notifier Plugin installiert (sofern du es nach dem letzten Abschnitt nicht schon selbst eingebunden hast).

Next Step: Test- und Spec-Verzeichnisse werden gelöscht, wenn schon, denn schon… you cant be any geek off the street, gotta be handy with the steel if you know what I mean, earn your keep!

Zu guter letzt werden noch die Rails- und RSpec-Generatoren überschrieben, so dass in Zukunft keine störenden Tests mehr generiert werden  (danke für den Hinweis, Jan).

Denkt mal drüber nach :)

6 Kommentare

  1. Da wird doch immer noch getestet… das übernimmt nur jetzt der User live auf deinem Produktionssystem. Ob das jetzt ein super Vorteil ist? Ich glaube ja eher nicht.

  2. Übrigens, das OpenID Plugin für das WordPress hier kann scheinbar nichts mit OpenID Delegates anfangen.

  3. Ohne Netz und doppelten Boden. Eignet sich aber erst für Entwickler mit einer gewissen Anzahl Jahre auf dem Buckel.

  4. das haben wir doch in php schon immer so gemacht, also quasi bananen-software … reift beim kunden.

    exception notifier ist ein absolutes muss!!

  5. also ich muss zugeben ich musste lachen. der ist echt gut (-;

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