25. Oktober 2007

Podcasts Round-Up revised

Podcasting-LogoDie Liste der Podcasts, die ich höre, hat sich in den letzten anderthalben Jahren sehr geändert, so dass ich mir dachte ich greif das Thema nochmal auf frag auch euch mal, ob ihr vielleicht gute Sendungen kennt, die ich noch nicht abonniert habe. Hier mal die aktuelle Beschallung, überwiegend englischsprachig.

The Agile Toolkit (englisch)

Bob Payne hat eigentlich immer interessante Interviewgäste mit denen er über Agilität und verwandte Themen spricht – sehr gut!

Google Developer Podcast (englisch)

Grade erst kürzlich entdeckt, da er auch noch nicht so alt ist (erst neue Episoden). Auch hier wieder Prädikat empfehlenswert, geht meistens über Entwicklerthemen nahe an der Google API ;)

Software Engineering Radio (englisch)

Überwiegend interessante Themen aus der IT- und Entwicklungswelt. Größtenteils geht es um Software-Architektur, selten um bestimmte Programmiersprachen… feiner Podcast.

The Web 2.0 Show (englisch)

Leider nur noch sehr unregelmäßig, dafür aber immer recht spannend: Chris Saylor und Josh Owens haben immer einen Gast aus der amerikanischen Web 2.0 Szene dabei, mit dem sie über das jeweilige Projekt des Gasts reden.

Ruby on Rails Podcasts

Ruby on Rails Podcast (englisch)

Der offizielle Podcast von Geoffrey Grosenbach – braucht man nicht viel zu sagen, das Ding ist Pflicht!

Railscasts (englisch)

Okay, kennt wahrscheinlich auch schon jeder und es ist kein Pod-, sondern ein Screencast, nichtsdestotrotz auch der gehört abonniert. Einmal wöchentlich schnappt sich Ryan Bates ein Thema und liefert sehr gute Einblicke in Rails.

Rails Envy Podcast (englisch)

The new kid on the block: Gregg Pollack und Jason Seifer liefern jeden Dienstag einen Überblick der Railsthemen der vergangenen Woche und man bekommt alles wichtige mit, ohne ständig die obligatorischen Feeds zu Rails im Auge zu haben – thumbs up!

Oldies but Goldies

Boagworld (englisch)

Von Boagworld verpasse ich eigentlich keine Folge, höre es in letzter Zeit aber immer mehr nebenbei, da mich vieles davon thematisch nicht mehr so stark interessiert. Trotzdem macht es immer Spaß Paul und Marcus zuzuhören, weshalb ich das Ding Woche für Woche lade :)

Vier Nasen Tanken super (deutsch)

Was soll man dazu sagen? Ich kenne keinen Podcast, der sich besser dazu eignet, ihn beim Bad putzen oder Essen kochen oder so zu hören, weil es größtenteils vollkommen unrelevant ist, was dort erzählt wird – irgendwie macht er aber grade deshalb sehr viel Spaß und ich hör’s mir eigentlich immer wieder gerne an :P

Tonabnehmer (deutsch)

Frank hat lange nichts mehr von sich hören lassen, eben meinte er aber, dass sich das nächste Woche ändern wird. Da hat er nämlich einen Gast, mit dem er über die Four Hour Work Week redet – vielleicht kommen dann ja auch wieder etwas regelmäßiger Sendungen ;)

So, das wärs von meiner Seite aus, den offiziellen Werder-Podcast und Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs lasse ich mal unerwähnt, sind aber trotzdem toll ;)

Sagt an was ihr hört!

19. Oktober 2007

Git Versionskontrollsystem

Ich hab in letzter Zeit des öfteren was davon gehört, aber nie die Zeit gefunden, mich wirklich damit auseinanderzusetzen. Das hat sich die letzten Tage geändert, denn im Rahmen einer schriftlichen Ausarbeitung hatte ich nun das Vergnügen, mir Git einmal genauer anzugucken. Damit ich hier nicht noch mehr schreiben muss, zitiere ich einfach mal meine eigene Ausarbeitung:

Git ist ein von Versionskontrollsystem, welches 2005 von Linus Torvalds entwickelt wurde, um es zur Quellcodeverwaltung des Linux-Kernels einzusetzen. Die Neuentwicklung wurde begonnen, da das zuvor genutzte Versionskontrollsystem BitKeeper aus Gründen der Lizenzänderung für diesen Zweck unbrauchbar wurde.
Bei Git handelt es sich um ein Open Source Projekt, welches unter der GNU General Public License Version 2 steht und zur Zeit aktiv weiterentwickelt wird. Es unterstützt alle gängigen UNIX-Systeme und -Derivate und läuft mit Hilfe der Cygwin-Umgebung auch unter Windows.

Das besondere an Git ist der Ansatz Branches handzuhaben. Im Vergleich zu SVN beispielsweise funktioniert Branching und Tagging einfacher, was besonders der nicht-linearen Entwicklung zu Gute kommt. So ist es mit Git viel bequemer, große Projekte mit vielen Entwicklungszweigen handzuhaben und grade wenn Projekte größer werden, soll es merkbare Performanceunterschiede geben.

Die Ausarbeitung ist soweit fertig – wer mag darf sie gerne lesen und mir erzählen, wo irgendwelche Fehler sind (was sicherlich nicht ausbleibt, wenn man sich nur kurz damit beschäftigt hat). Falls es jemand von euch schon mal produktiv eingesetzt hat, würde ich mich sehr über Erfahrungsberichte freuen, was ich bisher gesehen hab, hat mir eigentlich ganz gut gefallen :)

Technorati Tags: , , , ,

17. Oktober 2007

Der Bremer Webmontag ist tot

Kommen wir zu etwas, was ich eigentlich schon vor dem siebten Bremer Webmontag schreiben wollte: Der Bremer Webmontag ist tot!

Am kommenden Montag soll er erneut stattfinden, acht Teilnehmer hat er bisher und weitere acht Leute, die eventuell kommen möchten. Klar, sagen wir es werden 20 Teilnehmer – das ist im Vergleich eigentlich kein schlechter Schnitt und andere Leute finden die Resonanz relativ gut – aber für Bremen ein klarerAbwärtstrend, schließlich hatten die ersten Webmontage weit mehr als 50 Teilnehmer. Daher wurde der kommende Webmontag auch schon verschoben:

Eigentlicher Termin war ja der 1. Oktober, aber da war zu wenig Resonanz. Bitte macht Vorschläge für Stand-Ups für den 22.10.!

Das Problem liegt einfach darin, dass in Bremen scheinbar Berieselungsmentalität herrscht: Kaum richtige Teilnehmer, überwiegend Zuschauer… unter den Vorraussetzungen kann so eine Veranstaltung nicht laufen und der Trend dahin war schon bei den letzten Malen ganz klar abzusehen. Nach den Vorträgen gab es so gut wie keine Diskussionen mehr, das Programm wurde durchgezogen, am Ende gingen die meisten nach Hause, andere noch Bier oder Bionade trinken.

Ich persönlich mag diese “Ich bin hier als Zuschauer und hör mir das nur mal an”-Mentalität nicht und irgendwie ärgert es mich auch, dass in Bremen offenbar die Luft raus ist, aber das ist eine andere Sache. Wenn kaum jemand bereit ist, etwas beizutragen, dann hilft es auch nichts Referenten einzuladen, weil es auf Dauer einfach nicht funktionieren wird.

So eine Veranstaltung lebt von den Stand-Ups, welche auch ruhig spontaner und mit mehr Diskussionsanteil sein dürften – wenn jeder aktiv teilnimmt und etwas beizutragen hat, dann ist man selbst auch bereit, mehr zu geben. Das ist wohl einer der Gründe, warum wir uns seit längerer Zeit in geschlossener Gesellschaft treffen…

Technorati Tags: ,

15. Oktober 2007

The Last Lecture of Randy Pausch

Es gibt eine Menge inspirierender und bewegender Reden, folgende gehört mit Sicherheit dazu: Randy Pausch, Informatik-Professor an der Carnegie Mellon University, bekam im August diesen Jahres die Diagnose gestellt Krebs zu haben und wie es aussieht, nur noch die kommenden drei bis sechs Monate in gutem Zustand zu verbringen.

Am 18. September hielt er darauf hin seine letzte Vorlesung an der Universität, in welcher er sich dem Thema „Really Achieving Your Childhood Dreams“ widmet. Ein großartiger und bewegender Vortrag von einem Mann, welcher sich nicht eine Sekunde des Vortrags in Depression verliert („We cannot change the cards we’re dealt, just how we play the hand.“), sondern alles daran setzt zu vermitteln, wie wichtig es ist, die eigenen Träume zu verwirklichen.

Die Rede enthält einige witzige Anekdoten, viele sehr gute Zitate und vor allem eins: Die Botschaft sich durch nichts von den eigenen Zielen abbringen zu lassen – „Brick walls are there for a reason: they let us prove how badly we want things“.

via Jens-Christian Fischer, welcher es von TechCrunch hat.

8. Oktober 2007

Rezension zu „Webanwendungen mit Ruby on Rails“

Webanwendungen mit Ruby on RailsJan Krutisch und Ramon Wartala haben mir freundlicherweise ein Exemplar ihres Buches „Webanwendungen mit Ruby on Rails“ zukommen lassen. Da ich grade keine Zeit hatte, war Lutz so freundlich, sich der Lektüre und der folgenden Rezension anzunehmen, enjoy!

Aufbau

Das Buch umfasst insgesamt ca. 300 Seiten und gliedert sich in sechs Kapitel plus Anhang, die wiederum in Unterabschnitte aufgeteilt sind. Nach einem kurzen Einleitungskapitel (das auch so heißt) geht es über Ansätze zur Projektplanung und -vorbereitung zu den Grundlagen in Form von Rails-Installation und -konfiguration unter Windows, MacOS und Linux sowie der Einrichtung einer Arbeitsumgebung. Es werden verschiedene Editoren und IDEs kurz vorgestellt, für den weiteren Verlauf des Buches fällt die Wahl seitens der Autoren dabei auf RadRails.

diesen Eintrag lesen »

6. Oktober 2007

Von der Einsamkeit am Wochenende

Hehe, welch ein bedrückender und melancholischer Titel ;) , dabei wollte ich damit nur sagen, dass hier am Wochenende im Wohnheim absolut der Hund begraben ist. Wer ein Zuhause in erreichbarer Nähe sein eigen nennt, ergreift hier spätestens Freitag Nachmittag die Flucht, um die Minderheit der ERASMUS-Studenten und das Kaff Kapfenberg hinter sich zu lassen – zurück bleiben dann durch die leeren Straßen wehende Heubüschel, ein paar andere Leute und – da Ralle es vorgezogen hat übers Wochenende nach Hause zu fliegen: Ich.

Ehrlich gesagt stört es mich sogar nicht einmal besonders, hier auch mal alleine zu sein – unter der Woche war viel los, die Vorlesungen haben angefangen und das Semester verspricht wirklich sehr gut zu werden: In „Scripting“ lerne ich jetzt endlich auch mal Python kennen, im Kurs „Software Entwurf und Design“ dreht sich alles um OOAD und Design Patterns, mit Human Computer Interaction gibt es nochmals Usability (hatte letztes Semester schon einen Kurs) und bei „Servertechnologien“ machen wir die nächsten Wochen erstmal Apache rauf und runter.
Ich weiss noch nicht so ganz, was ich von Datenbankapplikationsentwicklung halten soll, weil das sehr nach Klickibunti mit MS SQL aussah, das kann aber noch werden… anstrengend wird hingegen werden wohl die beiden Netzwerk-Kurse, da die hier auf den Vorsemestern aufbauen und ich bisher nichts zu Netzwerken hatte und mich da auch nicht besonders mit auskenne, mal sehen, Lektüre habe ich schon ins Auge gefasst – kann das jemand empfehlen?

Übrigens habe ich ganz vergessen zu erwähnen, was für einen genialen Stundenplan wir hier haben: Im Regelfall sind der Montag und Freitag frei, was aber bedeutet, dass Dienstag bis Donnerstag recht volles Programm ist. Mal sehen wie das aussieht, wenn sich das alles eingependelt hat und wir überall Aufgaben bekommen…

Bilder vom Oktoberfest der FH JOANNEUMSo, genug vom Studium, hier war ja unter der Woche auch noch Oktoberfest: Zwar nicht zu vergleichen mit der richtigen Wiesn, spaßig war’s aber dennoch. Durch die langen, einsamen Wochenenden scheinen die Leute hier viel trinkfester zu sein als ich, daher war der Mittwochmorgen (warum machen die das auch in der Woche?) auch mit Kopfschmerzen verbunden, was Ralle und mich nicht davon abhielt, verdammt viel Spaß in Scripting zu haben… irgendwie war alles lustig. Mittwoch war ich auch das erste und ich denke letzte Mal in der Mensa essen: Vier Euro für ein komisches Gulasch, auf das ich ewig warten musste… Mittags gehts jetzt immer nach Hause zum Kochen, da das Wohnheim ziemlich nah an der FH ist.

In zwei Wochen werden Ralle und ich uns auf den Weg nach Wien machen, um uns dort mit dem anderen Wahlösi mulb und Möhre zu treffen… hat jemandUnterkunfttipps für die Wiener City? Wird sicher ein gutes Wochenende, zumindest schon einmal in netter Gesellschaft :D